Ein PC oder Laptop mit einer 2-Kern-CPU und 4 GB RAM mit Windows 7 oder Windows Vista SP2 64-Bit reichen aus, um eine Entwickler-, Evaluierungs- oder Demoumgebung mit SharePoint 2010 (Foundation oder Server) einzurichten. Ist so eine Maschine eingerichtet, stellt man unweigerlich fest, dass SharePoint 2010 Ressourcen in Anspruch nimmt und sogar schnellere Maschinen für das Starten länger brauchen. Gerade bei „Unterwegs-Maschinen“, die nicht nur für die o.g. SharePoint-Zwecke eingerichtet wurden, ist das hier und da kein Vorteil.
Mit dem Tool SharePoint 2010 Service Manager können die für SharePoint 2010 benötigten Dienste einfach gestoppt werden. Das gibt Ressourcen frei.
SharePoint 2010 Service Manager auf der CodePlex-Seite (spät gefunden): http://sharepointserviceman.codeplex.com/
Achtung: Das Tool verfügt über die unübersehbare Schaltfläche Stop SharePoint 2010 from starting automatically when Windows starts, die eben beim Start verhindert, dass die Dienste für SharePoint 2010 gestartet werden und kümmert sich dabei auch um SQL Server. Dabei wird offenbar nicht unterschieden, ob SQL Server noch für weitere Zwecke eingesetzt wird. Zum einen ist die Funktion prima, um Windows zu einem schnelleren Start zu bewegen, und zum anderen verhindert sie, dass vielleicht benötigte SQL Server-Dienste gestartet werden. Grundsätzlich ist das Tool eine feine Sache.

