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Herzlich willkommen im technischen Blog der MindBusiness GmbH
In diesem Blog veröffentlichen wir praxisnahes Know-how, neue Erkenntnisse und Erfahrungen zu Microsoft SharePoint- und Office-Themen direkt aus unserer Berater-, Trainer- und Entwickler-Praxis. Hier finden Sie interessante Lösungen und neue Ideen zu den verschiedensten Anforderungen und Problemen. Unseren News-Blog finden Sie unter newsblog.mindbusiness.de/newsblog. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

PowerPivot ist sehr überzeugend

Bereits in „Beta-Zeiten“ stellte der Microsoft Technical Evangelist Steffen Krause die Microsoft Plattform für Business Intelligence in einem beeindruckenden >CeBIT-Vortrag< vor. Wenn man sich das so anschaut, ist das Gespann Excel 2010 mit dem PowerPivot Add-In (kostenlos), SQL Server 2008 R2 mit PowerPivot für SharePoint (CALs) und SharePoint Server 2010 Enterprise (CALs) eine Traum-Lösung für Self Service Business Intelligence, die sowohl Excel-Profis, Endnutzer als auch Administratoren absolut begeistern kann. Sind die Voraussetzungen für dieses Gespann geschaffen, ist das sicher so. Der Weg dorthin muss jedoch erst mal gegangen werden und erfordert eine sorgsame Planung, denn der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Die Investitionen in Zeit, Equipment, Spezialisten und Software sind wahrscheinlich für viele der wunde Punkt. Eine aktuelle Studie der Technischen Universität Chemnitz und des Beratungshauses conunit hat sich dieses Themas angenommen – nicht in Bezug auf das oben genannte Lösungsgespann (!). Der >Pressemitteilung< zu dieser von IBM unterstützten Studie mit dem Titel “Einsatz, Nutzung und Probleme von Business Intelligence-Software in mittelständischen, deutschen Unternehmen” kann in etwa entnommen werden, dass Großunternehmen fast flächendeckend BI-Lösungen einsetzen, während der Mittelstand noch Potenzial ausweist, wohingegen kleinere Unternehmen in Abwägung der Kosten-Nutzenrelation die Einführung eher scheuen. Für das Traumgespannt Excel, PowerPivot, SQL Server und SharePoint bedeutet dies genau das, was man im Rahmen einer neu einzuführenden Software allgemein zu erwarten hat: entweder werden Lösungen ersetzt oder kombiniert oder hybridisiert. Und dieser Prozess erfordert fundiertes Know How für die Planung in verschiedenen Disziplinen der Datenhaltung und -verarbeitung und im engeren Sinne im Design von Lösungen bzw. Lösungskombinationen. – Also mehr oder weniger an Kosten.

Auf jeden Fall sollte man PowerPivot mit und ohne SharePoint ausprobieren. Es lohnt sich. Wer das PowerPivot-Fenster in Excel 2010 öffnet, wird viele Verbindungsmöglichkeiten mit Datenbanken der Klasse “Datawarehouse” vorfinden.

PowerPivot erleben

In der oben erwähnten Studie wurde ermittelt, dass rund die Hälfte der befragten Unternehmen Excel für BI einsetzen. Wen wundert‘s? Excel ist eine annähernd intuitiv zu handhabende Software, die, hat man sich erst damit angefreundet, einen nicht mehr los lässt und sogar Spaß an der Arbeit bereitet. Jedenfalls geht es mir so. Mit dem kostenlosen PowerPivot Add-In stößt Excel 2010 in Richtung Enterprise-Datenauswertung vor. Die Grenze von 1 Million Datensätze wurde gesprengt, was man selbst am besten auf einer Windows-64-Bit-Plattform mit Excel 2010, dem >PowerPivot Add-In< und SQL Server 2008 R2 ausprobieren kann. Testversionen gibt es im >Microsoft TechNet-Evaluierungscenter<. Die Installation ist recht einfach. >Excel 2010 Samples für PowerPivot< gibt es im Download-Center.

Das PowerPivot-Fenster in Excel 2010

Das PowerPivot-Fenster in Excel 2010 mit über 40 Millionen geladenen Datensätzen

PowerPivot gemeinsam erleben

Um mit Excel 2010 und PowerPivot erstellte BI-Anwendungen in SharePoint auszuprobieren, ist einiges mehr nötig. Dabei ist ein Testszenario relativ einfach aufzubauen – z.B. mit einer virtuellen Maschine, für die mindestens 4 GB Arbeitsspeicher übrig sind. Die Zutaten sind Windows Server 2008 SP2 oder R2 (64-Bit), SQL Server 2008 R2, Excel 2010 und SharePoint Server 2010 Enterprise. Am einfachsten gestaltet sich selbstverständlich die Installation auf einem neuen SharePoint Server. Die Installationsanleitungen sind hier zu finden:

Wem das zu viel Aufwand ist, kann sich >hier< zumindest eine >Demo< mit einigen Dashboards in Excel Web Access anschauen.

Ein Erlebnis wird es wirklich, wenn man seine Evaluierungsumgebung selbst aufbaut und zumindest die Samples in sein BI-Center hoch lädt.

PowerPivot-Katalog in SharePoint 2010

1 Kommentar zu PowerPivot ist sehr überzeugend

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